Computertomograph im MVZ Radiologie Karlsruhe

Diagnostische Verfahren

Computertomographie


Die Computertomographie (CT) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das detaillierte Einblicke in den menschlichen Körper ermöglicht. In unserer Praxis nutzen wir mehrere CT-Tomographen der neuesten Generation mit möglichst geringer Strahlenbelastung. Während der Untersuchung erstellt eine rotierende Röntgenröhre gemeinsam mit einem Detektorsystem präzise, überlagerungsfreie Querschnittsbilder. Die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden und ist für Sie schmerzfrei und unkompliziert. Ein großer Vorteil der CT ist die besonders genaue Darstellung von Weichteilen und inneren Organen. Zudem können große Körperbereiche schnell untersucht und bei Bedarf dreidimensional dargestellt werden. Die CT wird vielseitig eingesetzt, insbesondere bei Untersuchungen von Lunge, Bauchraum und Kopf. Gerade in Notfällen, etwa bei Unfällen oder Schlaganfällen, liefert sie schnell und zuverlässig wichtige diagnostische Informationen.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Während der Untersuchung liegen die Patienten meist in Rückenlage auf einer schmalen Liege, die sich langsam in die ringförmige Öffnung des Gerätes hineinbewegt. Diese ist mit ca. 70 cm relativ weit und das Gerät eher ein Ring als eine „Röhre", weshalb Sie sich nicht eingeengt fühlen und keine Platzangst haben müssen. Während der Untersuchung können Sie über eine Wechselsprechanlage jederzeit mit dem Arzt bzw. der Röntgenassistentin sprechen.

Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzfrei und dauert je nach Aufwand 1 bis 10 Minuten. Sie sollten während der Untersuchung so entspannt und ruhig wie möglich liegen. Möglicherweise wird Ihnen eine automatische Stimme und ein visuelles Signal genaue Anweisungen für die Atmung geben. Bitte halten Sie sich daran, denn bei jeder Atmung können sich die inneren Organe anders darstellen.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Wir freuen uns, wenn Sie einfach glücklich zu uns kommen. Eine besondere Vorbereitung ist nur für die Herz-CT wichtig. Hier sollten Sie am Abend zuvor und am Morgen der Untersuchung kein Koffein (Kaffee, schwarzer Tee, Cola...) zu sich nehmen.
Alle Medikamente, die Sie vielleicht nehmen, können auch vor einer CT-Untersuchung wie immer eingenommen werden.

Kontrastmittel im CT

Bei vielen CT-Untersuchungen ist die Gabe von Kontrastmitteln nötig. Kontrastmittel dienen dazu, Blutgefäße, stark durchblutete Tumoren oder Entzündungen besser darzustellen. Sie werden in die Armvene gespritzt und erzeugen besser beurteilbare Bilder.

In der Regel sind alle Kontrastmittel gut verträglich und werden nach kurzer Zeit wieder über die Nieren ausgeschieden. Wenige Menschen reagieren auf jodhaltige Kontrastmittel unverträglich.

Daher müssen Sie vor Kontrastmitteluntersuchungen einen Fragebogen ausfüllen, damit eine mögliche Unverträglichkeit noch vor der Untersuchung erkannt werden kann.

Weiterführend

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