
Diagnostische Verfahren
Nuklearmedizin
Die Nuklearmedizin ermöglicht die Darstellung von Organen und deren Funktion mithilfe schwach radioaktiver Substanzen (Radionuklide). In unserer Praxis wird überwiegend das kurzlebige Radionuklid Technetium-99m eingesetzt, das sich gezielt in bestimmten Organen anreichert. Die abgegebene Strahlung wird mit einer speziellen Kamera (Gammakamera) erfasst und in Bilder umgewandelt (Szintigraphie). So können nicht nur Strukturen sichtbar gemacht, sondern auch wichtige Aussagen über die Organfunktion getroffen werden, beispielsweise bei der Beurteilung der Nieren. Neben der Diagnostik können bestimmte Radionuklide auch therapeutisch eingesetzt werden.
Vorbereitung auf die Untersuchung
Üblicherweise müssen Sie sich für eine nuklearmedizinische Untersuchung nicht besonders vorbereiten. Lediglich bei Untersuchungen der Schilddrüse, des Herzmuskels und der Nieren sind einige Regeln zu beachten, die im speziellen Teil angegeben bzw. die Ihnen bei der Anmeldung zur Untersuchung mitgeteilt werden.
Beachten Sie bitte auch, dass z. B. bei Schilddrüsenszintigraphie oder Skelettszintigraphie störender Schmuck abgelegt werden muss. Bei der Schilddrüsenszintigraphie sollten Sie die Kleidung so wählen, dass der Hals frei zugänglich ist.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Die Untersuchungsdauer hängt von dem zu untersuchenden Organ ab, z.B.:
- Schilddrüsen-Sz.: 30-40 min
- Knochen-Sz.: 3-4 h